Home | Kontakt | Wegweiser

Justus-von-Liebig-Schule
    Träger: Landkreis Waldshut

Justus-von-Liebig-Schule

 

Energiebilanz

Umweltentlastung

455.6 tCO2

Ertrag PV-Anlage

100000 kWh

Die aktuellen Werte des Gebäudeleitsystems werden auf einem Display in der Eingangshalle angezeigt und über eine Schnittstelle zum Webserver stündlich auch im Internet aktualisiert.

 

 

Startseite/Home

 

Architektur

 

Energiekonzept

 

 

Dämmung

 

 

Lüftung

 

 

Adiabate Kühlung

 

 

Stromerzeugung

 

 

 

Zahlen/Fakten

 

Chronik

 

Partner

 

Schule

 

 

 

Dynamische Gebäudesimulation

Bei Wohngebäuden in Passivhaustechnologie kann i.A. auf Einzelraumregelung verzichtet werden. Diese Frage wurde für die Schule mit Hilfe der dynamischen Gebäudesimulation ausführlich untersucht, weil eine Einzelraumregelung lüftungstechnisch aufwendig ist. Es wurde ein Konzept entwickelt, dass den im Passivhaus üblichen hohen Wärmedämmstandard nach außen mit einer hohen thermischen Leitfähigkeit der Klassenzimmer untereinander und thermisch aktiven Gebäudemassen kombiniert. Ergebnis: Mit massiven Trennwänden kann ohne Komfortverzicht auf Einzelraumregelung verzichtet werden.

 

Verlauf der Temperaturen bei unterschiedlicher Belegung im Heizfall

Verlauf der Temperaturen bei unterschiedlicher Belegung im Heizfall.Ergebnis der dynamischen Gebäudesimulation: Empfindungstemperaturen in zwei direkt nebeneinander liegenden Klassenzimmern, Zimmer 1 (rot/pink) leer, Zimmer 2 (grün) voll besetzt.

Temperaturstatistik Flur mit und ohne NachlüftungDie Ergebnisse der dynamischen Gebäudesimulation haben gezeigt, dass bei sommerlichen Temperaturverhältnissen durch die hohe interne Wärmelast und den Energieeintrag durch den hygienisch notwendigen Luftwechsel hohe Temperaturen in den Klassenzimmern erreicht werden.

 

Raumakustik der Klassenräume

Die dynamischen Gebäudesimulationen haben gezeigt, dass die Betondecken und die Trennwände als thermisch aktive Gebäudemassen eine Einzelraumregelung der Raumlufttemperatur in den Klassenzimmern überflüssig machen. Die Gebäudemasse ist außerdem erforderlich für die sommerliche Kühlung des Gebäudes durch Nachtluft. Die harten Oberflächen der Trennwände und Betondecken stehen im Widerspruch zu üblichen Erfordernissen der Raumakustik. Wie im Schallgutachten ausgeführt können die Nachhallzeiten nur mit schallabsorbierenden Maßnahmen mit großen Flächenanteilen an Decken und Wänden erreicht werden.

 

 

19. Dezember 2018 - 05:02 Uhr

 

energiesparschule.de

 

© 2018 Landratsamt Waldshut | Impressum